Ich habe so langsam den Eindruck, einige Gehirne wurden im Laufe der 'Social Media' Entwicklung so trainiert, dass Denken, Fühlen und Reagieren in immer kürzeren Abständen und mit immer weniger Aufwand miteinander verschmelzen ...
Also ich meine damit, Aufmerksamkeit wird mit Relevanz, Empörung mit Haltung und schnelle Reaktion mit eigenständigem Denken verwechselt ... ein Reiz, ein Gefühl, eine spontane Bewertung zack fertig ist die Meinung ... für Zwischentöne, Ambivalenzen, Differenzierung und die Bereitschaft, einen Gedanken erstmal wirken zu lassen, bleibt immer weniger Raum ... es wird sich schlicht nicht mehr die Zeit genommen, die es braucht, um aus einem Impuls einen eigenen Gedanken zu machen ... Hauptsache, es passiert was im Kopf, was genau, scheint manchmal irgendwie zweitrangig zu sein ... und was mal mit Social Media begann ist jetzt vielleicht schon Realität in täglichen Leben geworden 😱
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