Unter einer dünnen Schicht kommt für sie der alte Judenhass zum Vorschein: Die Historikerin Dina Porat über Antisemitismus von rechts und von links. https://taz.de/!6222203
@peter_koenig Der Guardian hat sich bei dem Thema schon oft nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Statt also emotionalisierend von Lächerlichkeit zu sprechen: für wen soll da Hofberichterstattung gemacht worden sein? Für den Staat, dem am Ende des Interviews Versagen bescheinigt wird?
Das Interview ist journalistisch lächerlich, weil es auslässt, wie Nethanjahu oder Ben-Gvir dem Palästinensichen Staat sein Existenzrecht nicht nur aberkennen, sondern ihn seit 3 Jahren brutal zertrümmern. In einem neuen Paper versucht #Israel, die Landesgrenzen seiner Nachbarn offiziell als nichtig darzustellen und Annektionen zur legitimieren:
https://www.inss.org.il/publication/new-concept/
Könntest Du auf meine konkrete Kritik beim nächsten Mal Fakten liefern? Rhetorisches Blabla ermüdet ..
Vor dem Hintergrund der seit Jahren ausufernden und mit dem Film NAZA nun bewiesene Gewalt der IDF gegenüber palästinensischen Zivilisten und dem Landraub der "Siedler" waren die Fragen der #taz ein einziger Kuschelkurs, der nichts hinterfragt oder versucht aufzuklären.
Wenn man die #IHRA zugrunde legt, scheint es legitim zu sein, jede Kritik an den Verbrechen des Staates Israel als Antisemitismus konnotieren/diffamieren zu können und nicht weiter diskutieren zu müssen.
@peter_koenig Nein, mit der IHRA gibt es sehr wohl viel Kritik an Israel, die nicht Antisemitisch ist.
Das geht.
Es ist nichtmal schwer, beim Drei-D-Test nicht durchzufallen:
Es ist aber verdammt schwer, Israel zu kritisieren, ohne damit Gruppen von Hasspredigern auf sich zu ziehen, die die Kritik instrumentalisieren, um ihren Judenhass zu rechtfertigen.
Hatte damit hier schon sehr schlechte Erfahrungen.
@peter_koenig Du wirfst @tazgetroete hier vor, dass sie eine zu Antisemitismus Forschende "nur" in drei der 13 Fragen über die heutige Zeit mit getöteten Zivilisten konfrontierten.
Im Vergleich zu nur einer Frage über den 7. Oktober. Und da nur dazu, warum es danach keine Solidarität gab.
Ab wann wäre es genug? Und ab wann wird es zu Antisemitismus, Aussagen des von der Israelischen Justiz als Terroristen verurteilten Ben-Gvir als Kern einer Diskussion über Antisemitismus zu nutzen?
Den Schuh muss die taz sich aber anziehen: Schließlich fragt sie oberflächlich zu so einem komplexen Thema .. und gibt sich dann mit pauschalen und stereotypen Phrasen zufrieden.
Es gibt reichlich UN-, ICC- und Menschenrechtsberichte in denen der israelischen Regierung massive Verletzungen des Völkerrechts und der Menschenrechte nachgewiesen werden.
Israel reagiert mit "Antisemitismus"-Vorwürfen und De-Banking des ICC via USA.
Das Spannungsfeld .. ausleuchten ➡️ @tazgetroete ?
@peter_koenig Das Spannungsfeld auszuleuchten würde auch bedeuten, zu fragen, in welcher Umgebung das stattfindet.
Mit einem Iran, der ständig die Vernichtung Israels fordert – und konkret durch Unterstützung von Gruppen wie den Houthis vorantreibt.
Wie übel die Bedeutung von deren offiziellem Slogo und Wappen ist, habe ich erst letzte Woche gelernt:
https://en.wikipedia.org/wiki/Houthis
Und dann zu fragen, wie Deutschland in der Situation mit Spahn als Vizekanzler für Weidel wäre.
@tazgetroete
Das halte ich für Mission-Creep:
Es geht um #Antisemitismus und die Abgrenzung von legitimer Kritik an Israel.
Konservative, Rechte und Rechtsextreme missbrauchen den Begriff zur Diffamierung, Feindbild-Konstruktruktion und mit Blick auf #Nethanjahu, Ben-Gvir & Co. auch zur Zensur ➡️ ICC, UNO
Das Wiederaufflammen des #Huthi Konfliktes haben #Israel, SA & #USA mit dem völkerrechtlich illegalen Überfall auf #Iran 2025/26 und die Bombardierung in Sanaa zu verantworten.
@peter_koenig Du hast gefordert, das Spannungsfeld auszuleuchten.
Dann darfst du nicht nur die Punkte anschauen, die Israel schlecht aussehen lassen.
Beispiel „das Wiederaufflammen“ – der Iran finanziert die Houthis und Hisbollah und hat die Hamas augebildet. Damit hätte der Iran den 7. Oktober zu verantworten und so auch den Gaza-Krieg.
Bist du sicher, dass du auf die Art argumentieren willst?
@tazgetroete
Nochmal: Es geht um #Antisemitismus einerseits und die Verschleierung/Tabuisierung der Diskussion der Verbrechen, die z.B. bei "Mowing the Lawn" und nach dem 8.10.23 geschehen sind, bei dem man z.B. 20-500 NAZA auf KI-ausgewählte Ziele (10-15% Unsicherheit) oder ganze Familien ausgelöscht hat, wenn das Handy des Kindes "Daddy is Home" meldete, etc
Das sind Vorwürfe von Inhumanität, die bei uns mit "Antisemitismus"-Kontextualisierung tabuisiert/unsichtbar gemacht werden
@peter_koenig Das sind Vorwürfe von Kriegsverbrechen, die nicht als das diskutiert werden können, was sie sind, weil dann gleich jemand “Genozid” schreit, das Existenzrecht Israels in Frage stellt, und Hass auf Juden befeuert.
Ich habe das hier schon probiert.
Es geht nicht, aber der Grund sind nicht Antisemitismusvorwürfe, sondern dass dann gleich der ganze Sumpf des Judenhasses in die Diskussion gekippt wird.
@tazgetroete
@ArneBab @peter_koenig@gruene.social @tazgetroete Was ist es denn? https://www.youtube.com/watch?v=-QpBFD6uh8U
🚨 Meidas Reporter EXPOSES What’s Happening in WEST BANK...
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@tazgetroete
#taz auf journalistischen Abwegen: Was für ein lächerlich-oberflächliches "Interview"!
Gegenrede:
🕸️ https://www.theguardian.com/film/2026/oct/16/tough-to-watch-impossible-to-ignore-what-the-reviewers-say-about-naza-documentary
Oder:
Lest mal das hier und überprüft dann bitte, ob ihr Euch mit so einer journalistischen Hofberichterstattung im Vorfeld der Wahlen in #Israel noch morgens im Spiegel anschauen wollt:
https://www.inss.org.il/publication/new-concept/
Auf Deutsch (Perplexity-Übersetzung):
🕸️ https://wolke.netzbegruenung.de/s/96RcRtKCYGAYG6Q
Und als Journalis:innen kennt Ihr vielleicht auch #NAZA?
#GAZA #Westbank
‘Tough to watch, impossible to ignore’: reviewers on NAZA documentary