Wo sind die Single Points of Failure in eurem Heimnetzwerk? Habt ihr überhaupt irgendwas redundant?
@scy Ethernetswitch ist immer so ein blödes Thema. Der hat 2 Netzteile, aber wenn's den weghaut ist Schluss.
@manawyrm Ich überlege, nem Raspi nen USB-WLAN-Stick zu verpassen, damit er, wenn der eigentliche AP ausfällt, zumindest für WLAN-Clients wieder ein Netz aufspannen kann, aber ja, Switche sind so'n Ding.
@scy Hab tatsächlich 1G/10G Ethernet parallel mit Bonding. Aber den zweiten Intermetzugang abgeschafft aus Gründen. (Mangels Rentabilität darf ich ja nicht mehr sagen.)
@scy Netz-Anbindung / Fritzbox.
Alles andere ist nicht redundant aufgebaut, aber ich habe die Hardware hier um Homeserver bei Bedarf ersetzten zu können. (Zweiter Raspi, Festplatten, Adapter … gibt es mehr als ich im Normalbetrieb brauche.)
Ähnlich wie ich auch noch einen alten Laptop als möglichen Ersatz habe (der mit etwas Abstrichen immer noch alles alltägliche meistern wird).
@scy USV als Backup (aber keine Redundanz), RAID im NAS. Zusätzlich 5G-Backup-Uplink, weil das DSL hier so 2-3x pro Woche gerne mal für ne Stunde weg ist.
@scy Ich hatte mal versucht, DHCP und DNS redundant zu haben.
(Netzwerk ist aber echt nicht so mein Gebiet, und einige Grundannahmen, die ich über die Jahre durch Learning-By-Doing aufgebaut hatte, waren wohl falsch. Hab's nicht stabil zum Laufen bekommen und nach zwei Tagen alles frustriert wieder zurückgebaut.)
Ansonsten gab's mal Zigbee-Leuchtmittel, die wir über Home Assistant und über einen IKEA-Hub steuern konnten, aber *so richtig* rund lief das auch nie. 🤷♀️
@scy Redundanz: mehrere Kopien meiner Daten (backup) natürlich.
Abgesehen davon nirgends Redundanz.
Erfahrungsgemäss sind Fehlerquellen eher der Strom in meiner Wohnung, sterbende IOT-Geräte (z.B. hab ich heute einen Shelly 1L ersetzt) oder (selten) Uplink-Probleme.
In der Praxis gibt’s da keine Redundanz, oder sie ist unterm Strich einfach noch nerviger als einfach das Problem zu fixen 😊
Ich seh’s heute pragmatisch: Wenn es eine Phase raushaut hilft ein Verlängerungskabel bis der Elektriker kommt. Wenn der Uplink tot ist geh ich halt über Tethering ins Netz bis die Störung behoben ist.
@zekjur Im Prinzip geb ich dir recht. Ich bin aber teils tage- bis sogar wochenlang nicht zu Hause.
Diese Woche durfte ich spontan 400 km heim fahren, weil das komplette Heimnetz offline war und ich nicht wusste ob der Uplink tot ist, der Strom weg und der Tiefkühler abtaut, oder jemand eingebrochen ist und die Bude leergeräumt. Das war schon unangenehm.
@scy OK, das ist natürlich eine ganz andere Situation 😊
In unserer Wohnung ist derzeit eigentlich immer mindestens eine Person zuhause. Und sonst bin ich meist nur 10-20 Minuten entfernt unterwegs.
Aber wenn ich mal auf Reisen bin und das Heimnetz laufen muss, nutze ich gerne DIY-Lösungen wie https://michael.stapelberg.ch/posts/2022-08-27-out-of-band-remote-console/
@zekjur Oh, das mit der seriellen Konsole bringt mich auf Ideen. Zwei Raspberry Pis, die per GPIO-UART jeweils mit dem anderen reden können.
@scy daily backups und daten Redundanz im RAID. müsste reichen. und der homeassistant ist separat auf nem raspi
@scy nix redundant. 🔥
@scy Ich habe nach vier Jahren meinen Server ausgetauscht und nun wenigstens ein RAID mit zwei Platten.
Zu einer USV hat es leider immer noch nicht gereicht. Nach dem Server war leider das Geld aus.