@kaffeeringe die Frage bliebe: Wie repräsentativ ist dann diese Stichprobe. Ohne Kenntnisse der Grundgesammtheit helfen Umfragen nichts.
@kaffeeringe in anderen Netzwerken machen die Nutzer freiwillig viele demografische Angaben und der Rest wird durch Algorithmen oder Nutzungsanalyse ermittelt. Was dann noch fehlt wird interpoliert.
Beim Fediverse gibt es ja nicht einmal einen Speicher beim Betreiber. Zudem sind viele Nutzer hier ziemlich Überwachungsavers.
@Ruhrnalist Was weiß man denn über Radio-Hörer oder Zeitungsleser?
Es hilft Dir vermutlich nicht direkt in Deiner Argumentation gegenüber Entscheidern: Die Maßstäbe des Überwachungskapitalismus an nicht überwachungs-kapitalistische Medien anzulegen, kann nicht funktionieren. Dann müsste man auch aufhören, Radio und Fernsehen zu machen.
Man muss auch in diesem Bereich anfangen empirische Erfahrungen aufzubauen - so wie bei anderen Medien auch. Dann kann man innerhalb dieser Daten Veränderungen erkennen.
@kaffeeringe die Planer und Entscheider in den ÖRR haben gerade erst die Plattformlogiken gelernt und stellen entsprechend das Personal ein. Denen fällt es nun schwer, für Mastodon und Co wieder umzudenken. "Senden war gestern" ist so ein Leidspruch und wer nur Inhalte konsumieren will, könne das auf den analogen Auspielwegen machen (gemeint Radio & TV).
Sie wollen den Erfolg jedes Posting messen und begreifen es als Recht des Gebührenzahlers, dass nur geliefert wird, was gefällt.
#FediLabDay
@Ruhrnalist Woher kennt man denn sonst die Grundgesamtheit?